Mikroskop-Sichtfeld-Rechner
Mikroskop-Sichtfelddurchmesser aus Okular-Gesichtsfeldzahl und Objektivvergrößerung berechnen. Dieser Mikroskop-Sichtfeld-Rechner hilft Schülern und Labortechnikern, wie viel Probenfläche bei gegebener Vergrößerung sichtbar ist, und schätzt Gesamtvergrößerung aus Objektiv- und Okularlinsen.
Mikroskop-Sichtfeld-Rechner
Ergebnisse
Gesichtsfeldzahl und Vergrößerung eingeben
Gesichtsfeldzahl (FN) ist auf vielen Okularen eingraviert; gängige Schüler-Mikroskope nutzen FN 18 oder FN 20. Objektivvergrößerung steht auf dem Objektiv (4×, 10×, 40× usw.). Okularvergrößerung ist meist 10×, sofern Ihr Mikroskop nicht anderes angibt.
Gesamtvergrößerung = Objektivvergrößerung × Okularvergrößerung. Felddurchmesser in Millimetern = Gesichtsfeldzahl ÷ Objektivvergrößerung – Objektivvergrößerung ist der Hauptfaktor, der sichtbare Fläche verkleinert.
Felddurchmesser berechnen
Felddurchmesser ist die Breite der kreisförmigen Ansicht in der Probeneebene. Bei 10×-Objektiv mit FN 18 ist Durchmesser 1,8 mm. Wechsel auf 40× reduziert Durchmesser auf 0,45 mm – nur ein Viertel der Breite, weil Vergrößerung vierfach stieg.
Stufenmikrometer nutzen, um berechneten Durchmesser an Ihrem exakten Setup zu verifizieren. Fertigungstoleranzen und zusätzliche Optik im Lichtweg können reale Werte leicht von Lehrbuchformeln abweichen lassen.
Mikroskop-FOV-Formel
Standardformel: Felddurchmesser = FN ÷ Objektivvergrößerung. Fläche ≈ π × (Durchmesser ÷ 2)². Setzt voraus, dass die Okular-Feldblende die Grenze definiert und kein Kameraadapter den Blick beschneidet.
Um field of view microscope-Workflows rückwärts zu rechnen: gewünschten Felddurchmesser mit Objektivvergrößerung multiplizieren für erforderliche FN. Hochfeld-Okulare mit FN 22 oder 26 helfen, wenn Sie mehr Kontext bei 40×-Scan brauchen.
Beispiel-Mikroskop-Berechnungen
Beispiel 1: FN 18, 10×-Objektiv, 10×-Okular → 1,8 mm Feld, 100× Gesamtvergrößerung. Beispiel 2: FN 20, 4×-Objektiv → 5 mm Feld für ganze Objektträger-Übersicht. Beispiel 3: FN 18, 40×-Objektiv → 0,45 mm für Zell-Detail.
Bei Schätzung, wie viele Zellen ins Bild passen: Felddurchmesser durch durchschnittliche Zellgröße teilen. Sind Zellen 20 µm breit und Felddurchmesser 1,8 mm, spannen etwa 90 Zellen das Feld – nützlich für hämatologische Grobschätzungen.
Häufige Schülerfragen
Schüler fragen oft, warum stärkere Objektive weniger Fläche zeigen – weil Vergrößerung Feldbreite gegen Detail tauscht. Häufige Frage: Ändert Okularwechsel Felddurchmesser? Ja, wenn das neue Okular andere Gesichtsfeldzahl hat.
FN und Objektivvergrößerung im Laborheft notieren, damit Zeichnungen korrekt skaliert sind. Photomikrographie kann anders beschneiden als visuelle Okularansicht – bei Messbildern immer Sensorgröße prüfen.
Häufig gestellte Fragen
Okular-Gesichtsfeldzahl durch Objektivvergrößerung teilen. Bei FN 18 und 10×-Objektiv: Felddurchmesser = 18 ÷ 10 = 1,8 mm. Werte im Rechner oben für Durchmesser, Fläche und Gesamtvergrößerung eingeben.
Felddurchmesser ist die physische Breite des kreisförmigen Sichtbereichs in der Probeneebene, meist in Millimetern oder Mikrometern. Er zeigt, wie viel vom Objektträger sichtbar ist und skaliert Zeichnungsmaße in Übungen.
Ja. Höhere Objektivvergrößerung reduziert Felddurchmesser proportional, weil dieselbe Okular-Gesichtsfeldzahl über mehr Vergrößerung verteilt wird. Doppelte Objektivvergrößerung halbiert Felddurchmesser.
Gesichtsfeldzahl ist der Durchmesser in Millimetern des Feldblendenbilds am Okular, auf dem Gehäuse gedruckt. Größere FN bedeutet breitere Ansicht bei gleicher Objektivvergrößerung. Unabhängig vom Okular-Vergrößerungsfaktor.